Wie man auf eBay effizient und relaxt steigert.

Wie eBay

Als ich kürzlich meine eBay-Auktionen als Konter gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise startete, war ich voller Euphorie, die richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt gesetzt zu haben.

Allerdings musste ich feststellen, dass meine Kunden gar keine eBayer sind. Zudem ist es zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftig, eine Dienstleistung wie meine Werbetexter-Stunden auf eBay statt ein konkretes Produkt wie z. B. einen Haarföhn zu ersteigern.


So gut wie alle Interessierten – zumindest jene, die sich mir gegenüber privat outeten – hatten sich erst einen eBay-Zugang anlegen müssen. Entsprechend jungfräulich und verwundert über die im eBay-Universum gültigen Naturgesetze machten sie sich an die Sache. Mindestens im Fall eines Teilnehmers war damit aus einer tollen Chance schnell Frust geworden. Das war nicht im Sinne des Erfinders.

Kurze Anleitung für erfolgreiches Ersteigern

Deshalb hier eine Anleitung, wie man zeitsparend zu einem vernünftigen Ergebnis kommt und mit gefühlten 80 % Wahrscheinlichkeit die Auktion gewinnt. (Mit dieser Methode hatte ich beispielsweise sämtliche Macs unserer Familie zeit- und geldsparend ersteigert, ist also von mir höchstpersönlich erprobt!)

Ein zusätzlicher Vorteil gegenüber anderen Versteigerungen auf eBay: Bei mir gibt es weitere Auktionen, in die man einsteigen kann, bis man irgendwann gewinnt! Wem das zu verspielt ist, kann auch direkt auf mich zukommen – und eine Auktion immer noch als nachträgliche Zahlungsoption ins Auge fassen. Wenn das kein gutes Angebot ist!

Wie bietet man aber nun wie ein Profi?

  1. Man nutzt die Möglichkeit, ein „Maximalgebot“ zu setzen.
  2. Das bedeutet nicht, dass dieses Gebot sofort wirksam wird. Man überbietet dabei erst einmal das derzeitige Höchstgebot um einen Schritt, im Regelfall um einen Euro (sofern ein Gegenspieler nicht davor schon ein höheres „Maximalgebot“ hinterlegt hat, dann geht der mit einem Euro mehr in Führung).
  3. Ist also A wie Anton der erste Bieter und hat 100 Euro „Maximalgebot“ hinterlegt, steht die Auktion auf 1 Euro. Setzt B wie Berta nun 200 Euro „Maximalgebot“, geht Berta mit 101 Euro in Führung. Setzt nun C wie Cäsar 300 Euro „Maximalgebot“, geht er mit 201 in Führung. Bietet nun D wie Dora 250 Euro, bleibt Cäsar mit 251 in Führung u. s. w.
  4. Um das alles ignorieren zu können (!), überlegt sich der Profi ein einziges Mal ein wohldurchdachtes „Maximalgebot“. Was will ich wirklich höchstens bezahlen, falls ich die Auktion gewinne?
  5. Empfehlenswert ist, wenn dieses Gebot ungerade leicht über augenscheinlichen Schwellenwerten liegt. Also z. B. besser 204,37 Euro bieten als 200 Euro. Denn leicht möglich, dass auch ein anderer ein ähnliches „Maximalgebot“ abgibt, aber als runden Betrag.
  6. Dann hinterlegt man dieses „Maximalgebot“.
  7. Es ist von Vorteil, wenn man dieses einzige Gebot kurz vor Ende der Auktion setzt, um keine schlafenden Antons, Bertas, Cäsars und Doras zu wecken. (Das macht mich als Verkäufer zwar nervös – warum bietet denn keiner? Aber das soll meine Sorge bleiben!)
  8. Man übertrumpft damit den zweithöchsten Bieter nur um einen Schritt, muss also nicht das „Maximalgebot“ komplett ausnutzen (außer der setzt einen etwa gleich hohen Betrag).
  9. Es hat keinen Sinn, nachzubessern, denn man hatte sich das Maximalgebot zuvor gut überlegt. Und, weil Nachbessern nur Zeit und Nerven kostet.Natürlich sei jedem vergönnt, so zu bieten, wie es ihm Freude macht. Rational ist aber die beschriebene Methode. Und eBay geht auf seiner Website auf diese Technik dezidiert ein:

    Gebote in der letzten Sekunde platzieren
    Automatisches Bietsystem bei eBay

Gemeinsam die Krise stemmen

Nur um es noch einmal herauszustreichen: Ich biete meine in diesen Auktionen angebotenen Überstunden ausdrücklich dafür an, die Herausforderungen der aktuellen und für viele wohl lange anhaltenden Krise im Schulterschluss anzugehen.

Speziell Unternehmen und Einzelkämpfer, die auf Messen oder Veranstaltungen angewiesen sind (Investitionsgüter-Hersteller, Event-Manager, Musiker, bildende Künstler, Bühnen etc.), aber auch der Einzelhandel und besonders der Tourismus sind extrem betroffen. Damit sind letztlich alle tangiert, weil unser ökonomisches Wohl voneinander wechselseitig abhängt. Deshalb: Hier kann jeder mitmachen.

Wie schon früher erwähnt: Selbst wenn diese Auktionen zu äußert niedrigen Preisen zu Ende gehen sollten, fällt mir dadurch gerade in Zeiten von Corona kein Zacken aus der Krone. Ärmel aufkrempeln und gemeinsam durchboxen. Mir macht es Spaß, mit euch zu arbeiten.

Viel Erfolg beim Mitbieten!

→ Zu meinen Auktionen auf eBay
→ Mehr Infos zu meinen Auktionen

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